Tablets sind nur eine Modeerscheinung
City- & Szenenews
22.05.2011
Marktbeobachter sehen in den Tablet-PCs eine Revolution im Computersegment. Und zwar auch für den Unternehmensbereich. Bei Dell glaubt man offenbar nicht daran.
Wenngleich speziell Apples iPad nach aktuellen Statistiken die PC-Verkaufszahlen drückt, glaubt Dell nicht an die große Tablet-Revolution. "Wir sehen Tablets derzeit als Modeerscheinung, wie es Netbooks vor drei Jahren waren", so Bryan Jones, Public and Large Enterprise Enterprise Director, Dell EMEA, gegenüber dem britischen IT-Portal V3. Er bezweifelt insbesondere, dass die Geräte wirklich als Primär-Computer für die Produktivarbeit in Unternehmen ausreichen.
Keine Arbeitstiere
Jones gibt sich skeptisch, ob Tablets gerade im Unternehmensumfeld allzu oft wirklich das richtige Werkzeug für Mitarbeiter sind. "Für die Mehrheit der Leute ist es nicht möglich, die Arbeit mit hoher Produktivität zu erledigen, wenn sie Content auf einem Tablet schaffen", sagt er. Daher glaubt Dell nicht, dass iPad und Co im Business-Segment klassische Laptops und Desktops wirklich verdrängen können.
Mit seinen Aussagen stellt sich Jones gegen Marktbeobachter, die in Tablets eine große Computer-Revolution auch für den Unternehmensbereich sehen. Vielmehr zeichnet er allgemein ein Bild, in dem Tablets dort die Nachfolger der Netbooks sind. "Wenn wir mit Unternehmenskunden sprechen, reden zwar viele davon, dass sie etwas Tablet-Formatiges wollen - aber als Zusatzgerät und nicht als ihren einzigen Computer."
Zwiespältige Statistiken
Derzeit scheinen sich Analysten uneins zu sein, was die tatsächliche Bedeutung von iPad und Co betrifft. So hat Canalys PC-Verkaufsstatisktiken veröffentlicht, die Tablets mit berücksichtigen und speziell Apple dank dem iPad als großen Gewinner darstellen. Indes warnen andere Analystenhäuser davor, einen Zusammenhang zwischen iPad-Erfolg und dem aktuellen Rückgang bei klassischen Desktops und Notebooks herzustellen. Forrester und die NPD Group haben jüngst die Ansicht vertreten, dass die PC-Verkaufszahlen Anfang 2010 als Folge des Windows-7-Starts überhöht waren und sich jetzt einfach normalisieren.
(pte/pb)
Marktbeobachter sehen in den Tablet-PCs eine Revolution im Computersegment. Und zwar auch für den Unternehmensbereich. Bei Dell glaubt man offenbar nicht daran.
Wenngleich speziell Apples iPad nach aktuellen Statistiken die PC-Verkaufszahlen drückt, glaubt Dell nicht an die große Tablet-Revolution. "Wir sehen Tablets derzeit als Modeerscheinung, wie es Netbooks vor drei Jahren waren", so Bryan Jones, Public and Large Enterprise Enterprise Director, Dell EMEA, gegenüber dem britischen IT-Portal V3. Er bezweifelt insbesondere, dass die Geräte wirklich als Primär-Computer für die Produktivarbeit in Unternehmen ausreichen.
Keine Arbeitstiere
Jones gibt sich skeptisch, ob Tablets gerade im Unternehmensumfeld allzu oft wirklich das richtige Werkzeug für Mitarbeiter sind. "Für die Mehrheit der Leute ist es nicht möglich, die Arbeit mit hoher Produktivität zu erledigen, wenn sie Content auf einem Tablet schaffen", sagt er. Daher glaubt Dell nicht, dass iPad und Co im Business-Segment klassische Laptops und Desktops wirklich verdrängen können.
Mit seinen Aussagen stellt sich Jones gegen Marktbeobachter, die in Tablets eine große Computer-Revolution auch für den Unternehmensbereich sehen. Vielmehr zeichnet er allgemein ein Bild, in dem Tablets dort die Nachfolger der Netbooks sind. "Wenn wir mit Unternehmenskunden sprechen, reden zwar viele davon, dass sie etwas Tablet-Formatiges wollen - aber als Zusatzgerät und nicht als ihren einzigen Computer."
Zwiespältige Statistiken
Derzeit scheinen sich Analysten uneins zu sein, was die tatsächliche Bedeutung von iPad und Co betrifft. So hat Canalys PC-Verkaufsstatisktiken veröffentlicht, die Tablets mit berücksichtigen und speziell Apple dank dem iPad als großen Gewinner darstellen. Indes warnen andere Analystenhäuser davor, einen Zusammenhang zwischen iPad-Erfolg und dem aktuellen Rückgang bei klassischen Desktops und Notebooks herzustellen. Forrester und die NPD Group haben jüngst die Ansicht vertreten, dass die PC-Verkaufszahlen Anfang 2010 als Folge des Windows-7-Starts überhöht waren und sich jetzt einfach normalisieren.
(pte/pb)
also ich brauch sowas nicht. und wenn ich so ein ding mal haben will dann kaufe ich mir das in 3 jahren für 20 euro aufn flohmarkt

22.05.2011 23:16
Gast
Das Nonplusultra werden Tablets nie sein - es fehlen immer irgendwelche Anschlüsse und wer hat schon z.B. Bock drauf, dauernd Dokumente auf nem winzigen Touchscreen zu bearbeiten?
Mal davon abgesehen, dass die meisten von den Dingern ohnehin im 16:9-Format sind - wer arbeitet schon damit? Design, Grafikbearbeitung geht vielleicht noch im geringen Maße - aber wenns anspruchsvoller werden soll, fehlt die Power und der große Bildschirm auf dem Schreibtisch
Zum Rumzeigen und -spielen für den normalen spielerisch veranlagten User taugen die Dinger natürlich, aber professionell - nä.
Ich brauch auch kein Tablet, hab ein schönes Dell Latitude und für 3D-Modellierung meinen Quadcore unterm Tisch stehen
Mal davon abgesehen, dass die meisten von den Dingern ohnehin im 16:9-Format sind - wer arbeitet schon damit? Design, Grafikbearbeitung geht vielleicht noch im geringen Maße - aber wenns anspruchsvoller werden soll, fehlt die Power und der große Bildschirm auf dem Schreibtisch

Zum Rumzeigen und -spielen für den normalen spielerisch veranlagten User taugen die Dinger natürlich, aber professionell - nä.

Ich brauch auch kein Tablet, hab ein schönes Dell Latitude und für 3D-Modellierung meinen Quadcore unterm Tisch stehen

24.05.2011 00:06
Gast
Nö, ein Quadcore ist eigentlich was ganz Normales.
Zum Angeben taugt wohl schon eher was Stärkeres ;D
Zum Angeben taugt wohl schon eher was Stärkeres ;D

24.05.2011 00:07
Gast
Außerdem hab ich sowas wie ne virtuelle Schwanzverlängerung nicht nötig, der ist groß genug.
Ist halt stark interpretativ, ob sowas als Angeberei zu werten ist. N Quad ist Standard und jeder der Peilung hat, versteht das auch nicht falsch 
Ich denke auch, dass die Tablets nur für einen eher begrenzten Anwendungsbereich geeignet sind und im Prinzip lediglich ein hübsches Schmuckstück. Die Praxistauglichkeit könnte sich aber durchaus steigern, die technische Entwicklung steht ja nicht still.
Als Architekt oder Grafikdesigner wirds zumindest im Moment noch nen Desktop-PC brauchen. Wer weiß, in ein paar Jahren sind die Tablets vielleicht wirklich die Alleskönner, als die sie dem unwissenden Verbraucher zur Zeit noch untergejubelt werden.
Und außerdem wissen wir ja alle, was die Werbung uns suggereiren will: Nur wer einen Tablet, um nicht zu sagen ein IPad hat, ist auch wirklich "In".
Ich setz weiterhin auf reine Rechenpower in den eigenen vier wenden, unterwegs reicht mir ein Buch zum Zeitvertreib, zum mobilen Arbeiten reicht mir das Netbook.

Ich denke auch, dass die Tablets nur für einen eher begrenzten Anwendungsbereich geeignet sind und im Prinzip lediglich ein hübsches Schmuckstück. Die Praxistauglichkeit könnte sich aber durchaus steigern, die technische Entwicklung steht ja nicht still.
Als Architekt oder Grafikdesigner wirds zumindest im Moment noch nen Desktop-PC brauchen. Wer weiß, in ein paar Jahren sind die Tablets vielleicht wirklich die Alleskönner, als die sie dem unwissenden Verbraucher zur Zeit noch untergejubelt werden.
Und außerdem wissen wir ja alle, was die Werbung uns suggereiren will: Nur wer einen Tablet, um nicht zu sagen ein IPad hat, ist auch wirklich "In".
Ich setz weiterhin auf reine Rechenpower in den eigenen vier wenden, unterwegs reicht mir ein Buch zum Zeitvertreib, zum mobilen Arbeiten reicht mir das Netbook.
Also ich möchte meine Ipad nicht mehr missen! Es kommt wohl ganz darauf an was man damit macht und welche Ansprüche man an ein technisches Gerät hat. In der Computer-Welt wird es nie ein "must have" oder "no go" geben. Dazu sind die Anwendungsgebiete viel zu breit gefächert.

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